Roadshow Energieeffiziente Straßenbeleuchtung Straßenbeleuchtung: LED löst Quecksilberdampf-Lampe in deutschen Kommunen ab

Seit dem 13.04.2015 dürfen EU-weit keine ineffizienten Quecksilberdampf-Lampen (HQL-Lampen) mehr hergestellt oder importiert werden: Sie erfüllen die...

Datum: 14.04.2015

Seit dem 13.04.2015 dürfen EU-weit keine ineffizienten Quecksilberdampf-Lampen (HQL-Lampen) mehr hergestellt oder importiert werden: Sie erfüllen die neu geltenden Mindesteffizienzanforderungen der europäischen Ökodesign-Verordnung (245/2009/EU) nicht. Die dena-Roadshow Energieeffiziente Straßenbeleuchtung informiert Kommunen über ihre Handlungsoptionen infolge der Änderung.

Durch die Umrüstung auf moderne Technologien wie etwa LED können Kommunen in Deutschland Energiekosten bis zu 400 Millionen Euro pro Jahr  einsparen. Laut einer Umfrage der dena schätzen Kommunen allerdings ihr Einsparpotenzial im Hinblick auf die Straßenbeleuchtung noch zu niedrig ein.  In fast jeder zweiten Kommune, die einen hohen Anteil an HQL-Lampen in ihrem Bestand angibt und die ihr verfügbares Fachwissen als gut oder sehr gut einschätzt, wird das Einsparpotenzial deutlich unterschätzt.

Die Initiative EnergieEffizienz der dena informiert daher mit ihrer  Roadshow Energieeffiziente Straßenbeleuchtung deutsche Kommunen über die Umrüstung auf energieeffiziente Straßenbeleuchtung und das  sich daraus ergebende Energieeinsparpotenzial von bis zu 80 Prozent.

„Wir bereiten uns schon länger auf den 13. April vor, viele andere Kommunen haben aber noch Nachholbedarf. Die Roadshow Energieeffiziente Straßenbeleuchtung der dena ist ein gutes Format, weil sie sowohl generelle Kenntnis zu Modernisierungsmöglichkeiten der kommunalen Straßenbeleuchtung vermittelt als auch Detailfragen und konkrete Beispiele vorstellt“ so Joost Götze, stellvertretender Leiter des Amts für Gebäudewirtschaft und Liegenschaftserhaltung der Gemeinde Isernhagen  nach Besuch der vierten Veranstaltung in Oldenburg.

Bei bereits acht Veranstaltungen in verschiedenen Regionen Deutschlands stellten Experten aktuelle Entwicklungen der Beleuchtungstechnologien, Betreibermodelle und Finanzierungsmöglichkeiten, Fragen der öffentlichen Vergabe sowie erfolgreiche Modellprojekte vor. Kommunale Akteure aus Politik und Verwaltung konnten ihre Fragen individuell beantworten lassen. 

Erste Erfolge zeigen sich bereits nach Halbzeit der Roadshow: In Teilnehmerbefragungen geben 40 Prozent der Befragten an, ihre Straßenbeleuchtung innerhalb der nächsten 5 Jahre modernisieren zu wollen.

Die nächsten Veranstaltungen der Roadshow Straßenbeleuchtung sind im September in Norddeutschland und im Oktober 2015 in Bayern geplant. Alle Fachvorträge, Fotos und Themen der vergangenen Veranstaltungen finden Interessierte in diesem Bereich unserer Website.

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