So bewertet die Jury

Die Bewertung der eingereichten Energieeffizienzprojekte folgt klaren Regeln. Jeder zugelassene Wettbewerbsbeitrag wird gesichtet und von einer Fachjury anhand einheitlicher Kriterien bewertet. Bis heute konnten so 32 Energieeffizienzprojekte mit dem Energy Efficiency Award ausgezeichnet werden.

Alle eingereichten Wettbewerbsbeiträge wurden auch 2016 von der Deutschen Energie-Agentur (dena) auf Vollständigkeit und rechtliche Zulässigkeit geprüft. Im Anschluss leitete die dena die zugelassenen Bewerbungen der Fachjury des Energy Efficiency Award zu. Die Jury ist mit unabhängigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Fachmedien besetzt und bewertete die Wettbewerbsbeiträge in einer gemeinsamen Beratung. Im Ergebnis nominierte sie 10 Energieeffizienzprojekte. Aus diesem Kreis hat sie auch die Preisträger des Energy Efficiency Award 2016 bestimmt, die am 22. November 2016 auf dem dena-Kongress in Berlin ausgezeichnet werden.

Die Mitglieder der Fachjury

Mitglieder der Wettbewerbsjury sind in diesem Jahr:

  • Thorsten Herdan
    Abteilungsleiter Energiepolitik – Wärme und Effizienz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)
  • Dr. Carsten Rolle
    Abteilungsleiter Energie- und Klimapolitik des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e.V. (BDI)
  • Ole Møller-Jensen
    Geschäftsführer der Danfoss GmbH
  • Matthias Hümpfner
    stellv. Direktor der DZ BANK AG
  • Klaus Stratmann
    Handelsblatt GmbH Wirtschafts- und Finanzzeitung, Parlamentsredaktion
  • Prof. Dr.-Ing. Ulrich Wagner
    Technische Universität München, Ordinarius des Lehrstuhls für Energiewirtschaft und Anwendungstechnik
  • Andreas Kuhlmann
    Vorsitzender der dena-Geschäftsführung

Die Kriterien

Die Jury begründet ihre Entscheidung schriftlich. Die Jury-Begründung aus dem letzten Jahr können Sie hier einsehen (PDF / 747KB). Die diesjährige Jury-Begründung wird nach der Bekanntgabe der Preisträger am 22. November 2016 veröffentlicht.

Alle zugelassenen Wettbewerbsbeiträge wurden anhand der nachstehenden Beurteilungskriterien bewertet:

  • Kriterium Energieeinsparung
    Umfasst die mit der Effizienzsteigerung erreichte Energieeinsparung. Betrachtet wird die Energiemenge vor Beginn und nach Abschluss der Energieeffizienzmaßnahmen.
  • Kriterium Klimaschutzrelevanz
    Beschreibt die durch Energieeffizienzmaßnahmen erreichte Minderung der betrieblichen CO2-Emissionen vor Beginn und nach Abschluss der Maßnahmen. Zur besseren Vergleichbarkeit werden hierbei die erzielten Energieeinsparungen mit einheitlichen Emissionsfaktoren für Energieträger auf Grundlage des Globalen Emissions-Modells Integrierter Systeme GEMIS bewertet.
  • Kriterium Wirtschaftlichkeit: Bewertet die durch die durchgeführten Energieeffizienzmaßnahmen erzielte Kosteneinsparung im Verhältnis zu den dafür eingesetzten Investitionen.
  • Kriterium Übertragbarkeit auf andere Unternehmen: Bewertet das Marktpotenzial der umgesetzten Energieeffizienzmaßnahmen für die Realisierung ähnlicher Projekte in anderen Betrieben in derselben Branche oder branchenübergreifend.
  • Kriterium Innovationsgrad: Betrachtet das Vorliegen wesentlicher Neuerungen hinsichtlich Technologie, Produktionsmethoden, Prozessführung, Organisation oder auch einer Kombination dieser Aspekte. Zudem werden Anschubimpulse für weitere Entwicklungen berücksichtigt.

Darüber hinaus werden weitere Aspekte im Entscheidungsprozess berücksichtigt, wie die Beispielwirkung des Wettbewerbsbeitrags, eine ganzheitliche Herangehensweise und das Engagement der Unternehmensführung bei der Umsetzung der Energieeffizienzmaßnahmen.

Hinweis: Die eingereichten Informationen werden vertraulich behandelt. Sie werden ausschließlich Mitarbeitern der dena, den Mitgliedern der Jury sowie dies erforderlich ist, einem mit der Vorauswertung befassten Dienstleister zugänglich gemacht. Auch Jury-Mitglieder und Mitarbeiter des Dienstleisters sind ausdrücklich an diese Vertraulichkeit gebunden.

Den Energy Efficiency Award 2016 vergibt die dena im Rahmen ihrer Initiative EnergieEffizienz.  Der internationale Wettbewerb wird auf Beschluss des Deutschen Bundestages gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Die Realisierung erfolgt mit der freundlichen Unterstützung der Premium-Partner Danfoss und der DZ BANK AG.

Gefördert auf Beschluss des Deutschen Bundestages durch

Mit freundlicher Unterstützung der Premium-Partner

Preisträger der Vorjahre